Eine Mandantin Anfang 50 hatte die Unternehmensnachfolge ihres verstorbenen Vaters angetreten. Ihr Vater, der bis zu seinem 87. Lebensjahr aktiv arbeiten musste, war auf die Einnahmen aus der Firma angewiesen, da er keine ausreichende externe Altersvorsorge aufgebaut hatte. Die Mandantin wollte eine solche Situation für sich selbst unbedingt vermeiden. Ihr Ziel war es, frühzeitig eine finanzielle Unabhängigkeit zu schaffen, um im Rentenalter die Option zu haben, das Unternehmen zu übergeben oder zu verkaufen, ohne auf aktive Erwerbstätigkeit angewiesen zu sein.
Analyse und Erkenntnisse:
Im Rahmen einer umfassenden Bestandsaufnahme analysierten wir ihre aktuelle Vorsorgesituation:
Einkommensstruktur: Die Mandantin zahlte weiterhin 1.400 € monatlich in die gesetzliche Rentenversicherung ein, mit einer erwarteten Rentenleistung von ca. 2.000 € brutto.
Optimierungspotenzial: Es wurde geprüft, ob eine Befreiung von der gesetzlichen Rentenversicherung möglich ist und ob sich durch eine alternative, private Vorsorgelösung ein höheres Renteneinkommen erzielen ließe.